Everybody Hurts — Leben verschmerzen

„Schmerz ist das eine große Band, das alle Welt umschlungen“, schrieb einst Otto Roquette. In der Tat: Schmerz ist mehr als ein medizinischer Begriff. Ob der Grönemeyer Song im Autoradio, ein TV-Bericht über das öffentliche Leiden von Big Brother Star Jade Goody, Liebeskummer, Heimweh oder der Zahnarztbesuch: Schmerz durchdringt alle Bereiche unserer Erlebenswelt. Jedem tut doch irgendetwas weh.

Zur gesellschaftlichen Aktualität der medizinischen, kulturellen und sozialen Größe „Schmerz“ performen SprechAKT Texte von damals bis heute, von Sacher-Masoch bis Jesaja und wollen so gleichermaßen die unterschiedlichen Facetten des Schmerzes benennen wie Komik und Absurdität im Umgang mit Schmerzen darstellen.

Die Texte sind hier zur Performance verdichtet. Von der klinischen Definition bis zum komischen Umgang von Männern mit kleinen Weh-Wehchen, stellen SprechAKT das Erleben und Verstehen von Schmerz aus gegensätzlichsten Positionen nebeneinander und beleuchten so die vielen Facetten und Einordnungen des „großen Bandes, das alle Welt umschlungen“ hält, Schmerz.

Everybody Hurts — Leben verschmerzen

Genre: Lesung / Performance
Länge: ca. 55–65 Minuten (ohne Pause)
Preis: zu erfragen unter info@nullsprechakt.org

Ein Angebot für „Everybody Hurts“ ist auch in Verbindung mit der Wanderausstellung „AUA“ von magma10 möglich. Mehr Informationen zum Katalog unter dem Punkt Kooperationen.