Wir lesen überall

Wir lesen überall

Zum Grundkonzept von SprechAKT gehört das Motto: Wir lesen überall.

Dieser Gedanke – aus dem die Lesungsreihe „Lebenswege – Wo bitte geht’s hier lang“ 2010 entstanden ist – entstand aus den Anfängen von SprechAKT 2008, als das Duo mit „haarigen Geschichten“ zugunsten der Deutschen Krebshilfe in einem Friseursalon debütierte.

Die Kombination von Ort, Text und SprechAKT-Vortrag schafft neue Verknüpfungen für das Publikum: SprechAKT will Räume mit Literatur füllen, in denen Literatur zunächst einmal fremd wirkt oder zu Themen an Orten auftreten, an denen diese höchst ungewöhnlich sind.

Der Erfolg von Programmen wie: „Der Club der verrückten Dichter“ im ehemaligen „Bewahrhaus“ der LVR Düren 2009, von „Lebenswege“ – einer Stationenlesung in einem Oldtimer-Oberleitungsbus der Stadtwerke Solingen 2010 oder auch von „ARTvent“ – einem Weihnachtsprogramm, das im Affenhaus des Wuppertaler Zoos zur Aufführung kam – zeigt das große Interesse an dieser Art der Literaturvermittlung.

Hier ergeben sich auch immer wieder faszinierende interdisziplinäre Experimente: Im Januar 2010 verdichtete SprechAKT Arbeiten von Solinger Künstlern, die diese nach der Vorgabe „geworte malte“ aus oder mit Text gestaltet hatten, zu einer sprachlichen Einakt-Performance, die bei der Finnisage mit großem Erfolg zur Aufführung kam.

Zu weiteren Aufführungsorten von SprechAKT zählen (Auszug):

  • Das Finanzamt Wuppertal Elberfeld
  • das Bestattungshaus Ernst,
  • das Deutsche Klingenmuseum,
  • das Museum Baden (Solingen),
  • das Historische Waschhaus Weegerhof,
  • die Gesenkschmiede Hendrichs des LVR-Industriemuseums,
  • die Palliativstation des Städt. Klinikums Solingen,
  • sowie zahlreiche Open Air Veranstaltungen.